Ein geschenktes Sofa

Nachdem es heute Morgen so gestürmt und getobt hat, ist gegen Mittag die Sonne herausgekommen.

Den Rucksack gepackt, macht er sich durch Solvay Richtung Vada auf zum Strand. Auf dem Weg dorthin gibt es Momente, an denen er fühlt, dass sie neben ihm herläuft.

Während er den Strand erreicht und bis zum ersten Kanal der Fabrik kommt, beginnt es wieder zu regnen. Er dreht um und steuert im Regen ein kleines Restaurant direkt am Strand an. Es ist neu für ihn, dieses Restaurant kennt er noch nicht. LICANDRO heißt der Ort hier. 

Ein junger Mann im Kaputzenpulli begrüßt ihn. Sie verständigen sich auf Englisch. Er bestellt eine Flasche Bianco Toscane und einen Teller Bavette allo scoglio. Pasta mit mixed Fishes.

Während er wartet schreibt er ununterbrochen. Die Sonne kommt wieder heraus und verwandelt das Meer von einer grau/weißen Masse in ein Süd-See-Karibik Blau. Wie haben sie beide die Farbe dieses Meeres geliebt. 

Zwei Mal sind sie einen Tag früher angereist und haben jeweils ein Hotel angesteuert. Der Abend und die Nacht und der Morgen gehörten ihnen ganz alleine. In diesen Stunden liebten sie beide sich hingebungsvoll.

Ungestört am Strand auf und ab zu gehen. Auf das Abendessen zu zu fiebern und auf die Nacht. Wie ruhig wurden sie beieinander. Gegenseitig beruhigt sie sich bei gleichzeitig steigender Erregung.

Eine seiner letzten Klientinnen, bevor er aufbrach nach Italien, erzählte von ihrem ersten Mal. 

Sie, Christin aus dem evangelikalen Milieu, er ebenso. Da man ihnen verbot, vor der Ehe miteinander zu schlafen, entschieden sie in ihrer ersten gemeinsamen heimlichen Nacht mit 16 Jahren, dass er sie nicht durch die Vagina penetrierte, sondern über den Anus.

Die Unschuld sollte bestehen bleiben.

Sie und er haben nie diesen Weg gewählt, trotzdem werden sie erst 2009 das erste Mal wirklich miteinander schlafen.

Auf einem geschenkten Sofa einer Bekannten wird er in sie eindringen. Die Erregung ist so groß und das Gefühl endlich eins zu sein, dass er nach fünf Sekunden in ihr kommt.

Ungeschützt. Die Angst holt beide sofort ein. Sie geht auf Nummer sicher. 

Sie und er reden nie wieder darüber. Damals ist sie 46 Jahre alt. Jahrelang haben sie Sex wie Teenager. Immer kurz davor. So schräg und trotzdem befriedigend.

Manchmal ist er alleine dadurch gekommen, weil sie gekommen ist. Oder er ist alleine davon gekommen, weil sie ihm einen langen und intensiven Kuss gab.

Jetzt genießt er das Essen und den Wein und sieht in einiger Entfernung Korsika und Elba. 

Wandlung

Nebeneinander ist wie gegenüber – 

Nur viel schöner.

Er ist nicht mehr derselbe. Sein Gesicht verändert sich, die Hände, der Körper als Ganzes. Er ist in Verwandlung. Metamorphose.

Manchmal denkt er: „Es ist nicht sicher, dass ich es schaffe. Mich so zu verwandeln, dass Du bis zum Ende unserer Tage bei mir bleiben willst“.

Dann hat er Lust aufzugeben. Er schafft es vermutlich nicht ein anderer zu sein. Verwandlung? Wer wird er sein? Wer wird sie sein? Wer werden sie sein, wenn sie sich wiedersehen?

Sie wäre mit ihm sicher ein wenig herum gefahren in den vergangenen Tagen in der Toskana. Nun hat er sich entschieden, dies nicht zu tun.

Das Auto steht, auf ihm lagert sich der Sand des Strandes ab. Er läuft alles zu Fuß ab. Klärt sich beim Gehen. Dachte er zumindest.

Seinen Kopf leer schreiben. Allerdings wird das rasende Chaos in ihm nicht kleiner. Er verlässt sich nicht darauf, dass sie den Ring jeden Tag anzieht. Das sie ihn trägt, als ob sie verheiratet sind. So gerne wäre er das mit ihr.

Warum?

Er vermisst sie.

Vom Strand aus sieht er Rosignano Marritimo. Die Stadt auf dem Berg. Stolz thront sie über dem Meer und der immer noch hässlichen Backpulver Fabrik.

Wie oft sind sie und er dort oben Eis essen gegangen. Allein und mit Gruppen. Eis geholt und dann zur Kirche mit Blick auf das Meer. Zweimal hat er ihr heimlich im Ort etwas ausgesucht.

Ein Geschenk für sie.

Das erste ist ein Höschen gewesen. Sie hat es jahrelang mit Stolz getragen. Er hat es geliebt an ihr und wie es sie und ihre Persönlichkeit betont und geschmückt hat. 

Ein weiteres Mal sind sie in einer kleinen Boutique unterhalb der Eisdiele gewesen. Sie hat „Kleidchen“ anprobiert. Sie sah sehr schön in ihnen aus. Betörend. Immer, wenn sie aus der Umkleidekabine kam mit ihrer persönlichen Betreuung, hat sich etwas in ihm geregt.

Unglaublich, eruptive Lust überkam ihn damals. 

Eines der Kleider gefiel ihr besonders gut. Doch sie hat damals alle Kleider dort gelassen.

Aus einem fadenscheinigen Grund ist er noch mal zurück in den kleinen Laden und hat das schönste der Kleider für sie gekauft.

Vielleicht zieht sie es noch ein letztes Mal für ihn an.

Er hat sie geliebt. Niemals mehr, wird er einen Menschen auf diese Art und Weise lieben und begehren.

Seenlandschaft

Jetzt hatte er schon Karlsruhe hinter sich gelassen. Es lief gut, die Baustellen der letzten Monate wurden nach und nach abgebaut und in einer guten Stunde würde er den gemeinsamen Treffpunkt erreichen. 

Sie trafen sich nicht bei ihr, sondern in der Nähe eines ihrer Kunden, dort hatte sie am Vormittag noch einen Auftrag abgewickelt.

Er hatte für das heutige Treffen eine kleine Seenlandschaft zwischen den Grenzen von Bayern und Hessen ausgesucht. Gegen 15 Uhr fuhr er auf den vereinbarten Parkplatz. Überschaubar, sie war noch nicht da und außer ihm parkten noch vier Autos auf dem Parkplatz vor dem Hotel.

Das Wetter war sonnig und warm und sie würden diesmal sicher nicht in einem Hotel absteigen. Sie hatten sich beide mittlerweile an dieses Gefühl gewöhnt, aber wenn es sich umgehen lies, wählten sie andere Alternativen die Zeit miteinander zu verbringen.

Während er die Decke in den Rucksack packte, fuhr sie auf den Schotterparkplatz vor. Durch das Auto und die Scheiben spürte er ihre Aufregung. Ihre Augen blitzten. Sie kam neben meinem Wagen zum Stehen. Ich war zu früh da.

Sie hatte sich noch umziehen wollen für mich. So etwas berührte mich. Das eine Frau sich Gedanken darüber machte, wie sie mir gefallen konnte, beschämte mich und löste gleichzeitig Glücksgefühl in ihm aus. Sie stieg aus und küsste ihn. Er zog sie mit ihrem Kleid an sich und fühlte durch den dünnen Stoff ihre Haut.

Dann schob er ihr die Sonnenbrille auf den Kopf, um ihre Augen zu sehen. Sie waren noch da und er beruhigte sich an und durch ihren Blick. Seine Hände umfassten sie und glitten unter den kurzen Rock. Sie schob ihre Hand an seiner Hüfte entlang hin zu seinem Schritt, und rieb sanft mit ihren Fingern an der Stelle die sich langsam zu wölben begann.

Für beide war dies oft wie ein kleines Ritual. Sie begrüßten sich häufig mit ihren Körpern und Körperteilen. Sagten einander still willkommen.

Nach einigen Minuten in denen er mit dem Rücken an ihr Auto gelehnt war, sie in seinen Armen, zog sie ihr Kleid aus und das neue, dass er ihr vor einigen Wochen bei einem Besuch in Colmar geschenkt hatte, an.

Sie sah darin bezaubernd aus. Ihre Schulter kamen durch das Kleid sehr schön zur Geltung. Er küsste sie auf ihre Schultern. Sie nahmen den Rucksack und gingen Richtung Wald und Seen. Sie und er traten kräftig auf. Anders noch, als vor Jahren, als ihrer beider Schritte unsicher miteinander waren.

Damals noch von der Angst und Unsicherheit geprägt, der andere könnte es doch nicht ernst meinen. Sie liefen nebeneinander. Er umarmte sie, zog sie an sich und sie legte ihren Arm beim Gehen um seine Hüfte.

Unterwegs, kurz vor dem See trat sie nochmal aus. Er nahm ihre Tasche und sie verschwand in einem Buchenwäldchen, nach wenigen Sekunden kam sie wieder und sie folgten dem Pfad, der nun schmaler wurde und an einer Campinganlage vorbeiführte.

Sie waren beide der Meinung, dass das nicht in Frage kommen würde, eingeengt auf einer kleinen Parzelle, seine Freizeit zu verbringen.

Der schmale Pfad, manchmal ging er vor, manchmal sie, führte beide auf den See zu und direkt zum Segelhafen. Dort liefen sie kurz auf den Anlegersteg, verschafften sich eine Übersicht und genossen den Blick auf das Wasser.

Dann orientieren sie sich in Richtung Privatanlieger, schlenderten an drei, vier Ferienhäusern vorbei zu einer einsamen Stelle direkt hinter dem Schilf am Wasser. Er holte die Decke heraus. Sie setzte sich hin und wechselte das Höschen.

Es war nass geworden während der 30sig Minuten Sparziergang. Das war aber nicht der alleinige Grund. Sie wollte ihm ein neues zeigen, eines von denen, dass er ihr vergangene Woche geschenkt hatte. Sie sah wunderbar in ihrem Kleid und dem Höschen aus.

Wieder ein unglaublicher Moment des Glücks für ihn. Er war berührt und erregt. Kaffee hatte er für sie mitgebracht. Nicht viel aber es zeigte seine Zuwendung zu ihr. Sie trank und auch er nahm einen Schluck aus dem kleinen Becher. Sie redeten, streichelten sich gegenseitig, das Reden wurde weniger, bis sie sich nur noch streichelten auf dieser blauen Decke am See.

Sie kamen beide und waren erschöpft, begannen wieder zu reden. Sie lag mit ihrem Kopf auf seiner Brust. An ihn geschmiegt. Es war warm und es war vor allem Innen warm. Er war entspannt und sie auch. Wäre da nicht die Zeit gewesen, die ihnen in solchen Augenblicken immer davon rannte.

Sie hatten nur vier Stunden. Was will man nicht alles in einen so kurzen Moment hineinpacken. Sie zog ihm die Hose runter und setzte sich auf ihn. Sie rieb sich vor und zurück, hoch und runter. Sie steckte ihn rein. Hob ihren Schoss und senkte ihn wieder.

Dann rollte sie sich urplötzlich von ihm herunter. Ein Schwimmer war ans Schilf geschwommen und beobachtete sie beide. Er blieb liegen. Ob es ihm egal war? Sein Glied stand steif in den Himmel, mit Blick auf Blätter und Äste. Der Schwimmer blieb einen Augenblick  – für ihn einen Augenblick zu lange. Wieder Zeit die ihnen gestohlen wurde. 

Dann schwamm er zum gegenüberliegenden Ufer. Sie setzte sich wieder auf ihn. Es brauchte einen Moment bis er wieder steif wurde und seinen Weg fand. Sie war erregt. Er war wieder, wie so oft, von ihrer Lust fasziniert. Von der Art, wie sie sich aussetzte, wie sie sich ihm zeigte.

Sie liebte ihn mit einer unbändigen Leidenschaft und er tat es ihr seit Jahren gleich. Gegen 17:30 brachen sie auf. Sie wollten beide noch was Essen. In der Gegenwart des anderen gab es immer Appetit. Sie fanden eine Pizza, tranken ein Panasche und redeten wieder. Er war glücklich. Er genoß  es, mit ihr Leben zu teilen, auch wenn es geraubte Zeit war. 

Sauna im Rheinland

Der Tag hatte alles andere als gut angefangen, trotzdem war er guter Dinge. Er musste noch einiges am Vormittag vorbereiten, doch spätestens gegen 11:00 wäre er auf dem Weg nach Norden. Unbemerkt stieg er in sein Auto, legte eine CD ein, die Gedanken und Texte von M. Frisch wiedergab und schlängelte sich durch das verschlafene Städtchen in Richtung A5. 

Er war wieder unterwegs zu ihr. Nicht das erste Mal. Es waren viele Kilometer in den vergangen Jahren gewesen, immer wieder in Richtung Norden. Viele Stunden hatte er auf der Straße verbracht, ebenso zahlreiche mehr oder weniger prickelnde Erfahrungen mit dem Schienenverkehr und der Deutschenbahn gesammelt.

Vermutlich gehörte er nicht zu den typischen Männern. Auf jeden Fall hatte er mit zunehmendem Alter den Eindruck, dass er eher zu denen gehörte, die man nicht in Kneipen, Bar´s oder auf Sportveranstaltungen traf. Keiner der kurz vor der Mitlifecrises mit Freunden zu großartigen sportlichen Höhenflügen durchstartete oder seinen ersten Marathon plante.

Er hatte keinen großen Freundeskreis und war nicht erfolgreicher oder weniger erfolgreich als andere Männer in seinem Alter.

Und nun gab es diese Seite an ihm die er mehr und mehr in den vergangenen Jahren zu entdecken begann. Mit ausgelöst durch sie, die er nun wieder sehen sollte, nach dem er sich vor drei Wochen von ihr im Norden nach dem Frühstück verabschiedet hatte.

Es war wieder mal kein leichter Abschied gewesen. Er hatte die kurzen Tage mit ihr genossen. Sich nochmal mit ihr verbunden. Dieses sich verbinden war für ihn zu einem existenziellen Bedürfnis geworden. Es beruhigte ihn ungemein sie nur in seiner Gegenwart zu wissen.

Ihren Körper kurzzeitig zu berühren, den Klang ihrer Stimme zu hören, ihre rehbraunen Augen zu betrachten und sich durch die Verbindung der beiden Augenpaare in eine entspannte Stimmung zu bringen.

Sehr eindrücklich hatte er das in den Tagen vor dem längeren Abschied gespürt. An einem Tag hatten sie beide sich im Rheinland getroffen. Sie hatte gerade ihren Partner in eine Klinik gefahren. Es war schon der zweite oder dritte offizielle Klinikaufenthalt. Ihr Partner hatte seit Jahren eine Suchtproblematik.

Sie hatte diese Tatsache sehr oft still ertragen und sich dabei bis zur Unkenntlichkeit als Frau und Persönlichkeit verleugnet. Vieles, wenn nicht alles hatte sich auf dieses krankhafte Verhalten ausgerichtet und eingestellt. Mit den Jahren  war es unerträglich geworden und kurz vor dem 25 Hochzeitstag, trat er an diesem Tag das dritte Mal den Gang in eine Klinik an. 

Sie trafen sich gegen 12:00 vor dem Eingang – kleideten sich aus und er besorgte für sich noch einen Bademantel . Er hatte zwar einen eigenen dabei, aber der Gürtel der den Mantel hielt lag im Schlafzimmer auf dem Bett.

Sie gingen wenig zielstrebig auf den Saunabereich zu und hatten die Qual der Wahl – Sie wollten diesmal andere Saunen ausprobieren und wählten dann als erstes die Steinsauna, aber ohne Aufguss.

Anschließend verließen sie die Sauna und hängten ihre Bademäntel am Rande des Außenbeckens auf. Er genoss es mit ihr nackt in den Pool zu steigen, während die anderen Gäste in ihren Korbsesseln ihren Cappuchino tranken, eine Zigarette rauchten und sich angeregt unterhielten.

Er umarmte sie unter einer Brücke und griff ihr unter Wasser zwischen die Beine. Sie tat es ihm gleich und nahm mit ihrer Hand seinen Schwanz fest in ihre linke Hand. Er liebte solche spontanen Momente mit ihr. Glück – war für ihn an dieser Stelle ein treffendes Wort.

Auf der obersten Terrasse über den Dächern der  Saunen, legten sie sich für einige Zeit hin, um auszuruhen. Es war bewölkt und bald würde es anfangen zu regnen. Sie nahm ihn wieder unter dem Bademantel in die Hand und er tat es nun ihr gleich und die Finger seiner rechten Hand begannen die Lippen zwischen ihren Beinen zu streicheln. 

Er war so erregt, dass er vor ihr kam, sie ein wenig später, neben ihnen etwa 50 m entfernte tat es ihnen ein Pärchen gleich.

Er sah auf der Liege in zwei glückliche rehbraune Augen. Sie war erschöpft von den letzten Minuten, vor allem  von den vergangen Wochen. Es hatte lange gedauert bis der Antrag in Berlin zur Bewilligung der Therapie durch war und der Brief im Briefkasten lag. In solchen Wochen hatte er große Angst um sie. Sie war eine starke Frau und trotzdem sehr zerbrechlich. Er liebte beide Seiten an ihr. 

Nach dem dritten Saunagang zogen sie sich in ein Berberzelt zurück, dass sie beide nach wenigen Minuten des Alleinseins zuerst mit anderen Gästen teilen mussten und ihnen schloss sich noch eine Meditationslehrerin an, die sie beide mit Musik und Texten in eine andere Welt entführte.

In der Regel lies er die Kontrolle über sich und seine Umgebung nie los. Seit dem er sie kannte, war ihm das mehr und mehr möglich geworden. Im Berberzelt, in der Gegenwart von anderen hätte er es für unmöglich gehalten, loszulassen. Doch es passierte. Sie nahm seine Hand in ihre, ein zärtlicher Moment und dann ging es los.

Sie legten ihnen noch etwas auf die Augen und was dann geschah kann er bis heute nicht genau beschreiben. Er ließ los, lies sich fallen, fühlte Teile seines Körpers schwerelos und es war so warm in ihm – so beruhigend. Diese Erfahrung hatte in ihm eine Sehnsucht geweckt.

Er liebte ihren nackten Körper, wenn die Schweißperlen den Körper überzogen, sie ihre Hand in seine legte, oder ihm über den Rücken strich. Damals in der Sauna im Rheinland, das war ein wunderschöner Tag. 

Erblühen

„Eines Tages kam der Augenblick,
wo das Risiko,
fest in einer Knospe verschlossen zu bleiben,
schmerzhafter war als das Risiko
zu erblühen.“

Anais Nin